Plastik-Recycling

Sortier- und Trennanlagen Kunststoffe sind aus dem modernen Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie werden in Verpackungen für Lebensmittel und Getränke sowie in der Automobil- und Elektronikindustrie eingesetzt. Es gibt viele verschiedene Kunststoffarten, z. B. Polyvinylchlorid (PVC), Polystyrol (PS), Polypropylen (PP), Polyethylen (PE), Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS), Polycarbonat (PC), Polyamid (PA), Polyurethan (PUR), Polyphenyloxid (PPO), Polybutylenterephthalat (PBT) und Polymethylmethacrylat (PMMA). Eine dominierende Kunststoffart mit einem Anteil von über 50 %, wie z. B. Polyolefine, PP und PE im Hausmüll, existiert nicht. Darüber hinaus gibt es Produkte aus Kunststoffgemischen (Blends), Teile mit Lackschichten und Schwarzkörper, deren Identifizierung bisher große Schwierigkeiten bereitet. Ein weiteres Problem bei der Sortierung von Auto- und Elektronikschrott ist die Vielfalt an Formen und Größen.

Sortier- und Trennanlage
Kunststoffe sind aus dem modernen Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie werden in Verpackungen für Lebensmittel und Getränke sowie in der Automobil- und Elektronikindustrie eingesetzt.
Es gibt viele verschiedene Kunststoffarten, z. B. Polyvinylchlorid (PVC), Polystyrol (PS), Polypropylen (PP), Polyethylen (PE), Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS), Polycarbonat (PC), Polyamid (PA), Polyurethan (PUR), Polyphenyloxid (PPO), Polybutylenterephthalat (PBT) und Polymethylmethacrylat (PMMA).
Eine dominierende Kunststoffart mit einem Anteil von über 50 %, wie z. B. die Polyolefine, PP und PE im Hausmüll, existiert nicht. Darüber hinaus gibt es Produkte aus Kunststoffgemischen (Blends), Teile mit Lackschichten und Schwarzkörper, deren Identifizierung bisher große Schwierigkeiten bereitet. Ein weiteres Problem bei der Sortierung von Auto- und Elektronikschrott ist die Vielfalt an Formen und Größen.
Alle Trends belegen, dass die Verwendung und der Verbrauch von Kunststoffen in Zukunft weiter zunehmen werden. Diese Tatsachen erfordern ein Umdenken mit Fokus auf ein hochwertiges Recycling von Kunststoffabfällen, denn
- Es steht nur begrenzt Deponieraum zur Verfügung.
- Thermische Behandlungsanlagen sind keine echte Alternative und stoßen auf kommunale Ablehnung.
- Da die Ressourcen, einschließlich der Luft, für die nächsten Generationen erhalten werden sollen, sind Verbrennungsrückstände oft mit Schadstoffen belastet und können nur auf speziellen Deponien entsorgt werden.
Recyclingprozesse sind dann wirtschaftlich, wenn eine hohe Rezyklatqualität erreicht wird. Wichtig hierfür ist eine sortenreine Kunststofftrennung. Die große Anzahl unterschiedlicher Kunststoffe erfordert hochselektive Trennverfahren, die die Vorteile der Automatisierung hinsichtlich Sortierqualität und Produktivität ausschöpfen. Voraussetzung für die Automatisierung des Sortierprozesses ist die Zerkleinerung der Kunststoffteile auf ein einheitliches Größenspektrum durch Shredder oder Brecher sowie eine extrem schnelle Identifizierung der Kunststoffe.

Sortierung und Trennung mittels Nahinfrarot-Spektrometer (NIR-Spektrometer)
NIR-Spektrometer: Zur Trennung der Kunststoffe in die einzelnen Fraktionen sind schnelle Identifizierungsverfahren erforderlich, für die üblicherweise NIR-Spektrometer eingesetzt werden. Im Nahinfrarot-Spektralbereich (NIR) von 0,7 bis 2,5 μm treten Absorptionsbanden auf, die den Oberschwingungen oder Kombinationsschwingungen der Moleküle entsprechen und eine Identifizierung der Kunststoffe ermöglichen. Sie sind deutlich schwächer als die Banden der Grundschwingungen.
Die wichtigsten Vorteile der spektroskopischen Messung im Nahinfrarotbereich sind jedoch
eine hohe Messgeschwindigkeit und damit eine hohe Sortierproduktivität,
die sichere Identifizierung bewegter Kunststoffe aus großer Entfernung sowie
die Unempfindlichkeit gegenüber Verunreinigungen und Oberflächenstrukturen.
Kunststoffabfälle im Hausmüll oder aus der Industrie sind mit anderen Abfällen verunreinigt. Die Abbildung zeigt Ihnen eine grobe Übersicht über die Funktionsweise einer Sortieranlage.
